La nuova strategia di Scientology per irretire adepti: portali per cercare partner.

21 Dicembre 2014

Divorziata e senza figli, cercava solo un po’ d’amore e sicurezza e ha trovato Scientology. Così ha perso un ottimo lavoro, appartamento, soldi e il suo “cuore”…Di seguito riportiamo il testo, pubblicato oggi sul quotidiano tedesco Bild, della vicenda occorsa a una giapponese 54enne residente a Berlino che ora sta ricostruendo la sua vita e preparando una causa legale. Il suo fidanzato, lo scientologist che l’ha introdotta nel culto, conosciuto su un portale per cercare l’anima gemella e sul cui profilo non risultava alcun riferimento alla religione,  saputo che la donna voleva indietro i suoi soldi si è prontamente defilato. Per l’esperta Ursula Caberta, non si tratta di un caso isolato, ma di una nuova tattica che la chiesa userebbe per irretire nuovi, ignari adepti, una trappola per donne sole in cerca di affetto.

 

SCIENTOLOGY VERFÜHRT AUF DATINGPORTALEN

Sekte lockt Frauen in Liebesfalle

Ayano O. (54) ließ sich von Scientology ausnehmen und manipulieren Foto: Bernd Hartung
  • Von BEA SWIETCZAK​

Ayano O. (54) hatte einen guten Job und viele Freunde. Dann fiel sie in einem Partnerportal auf einen Piloten herein, der sie zu Scientology brachte. Sie verlor ihr Erspartes und ihren Job.

Sie suchte einen Mann zum Heiraten. Der Mann, den Ayano O. (54) über ein Partnerportal kennenlernte, wollte sie aber nicht für sich, sondern für Scientology.

Die Japanerin, die seit 25 Jahren in Deutschland lebt, erinnert sich: „Ich sehnte mich nach Liebe und Geborgenheit. Stattdessen verlor ich mein Herz, meinen Job, meine Wohnung und 30 000 Euro an Scientology.“

Kein Einzelfall! Die Sekten-Expertin und Autorin Ursula Caberta: „Die Masche mit Partner-Portalen ist neu, aber brandgefährlich! Noch ist nicht klar, wie viele Opfer auf diese Weise in die verfassungsfeindliche Organisation reingezogen wurden.“

Rückblick: Ayano O. führt ein zufriedenes Leben. Sie ist kinderlos und von einem Deutschen geschieden. Sie hat einen deutschen Pass und einen guten Job als Chefsekretärin bei einer Computer-Firma in Frankfurt mit einem Bruttogehalt von 3000 Euro. Doch sie wünscht sich eine Beziehung, meldet sich bei einem Partnerportal an.

Dort meldet sich auch Konrad B. (55, Name geändert). Pilot, gut situiert, an Musik und Surfen interessiert – und auf der Suche nach einer ernsthaften Beziehung. Unter „Religion“ steht nichts in seinem Profil.

Konrad schreibt sympathische E-Mails, ist charmant und macht Komplimente. Beim zweiten Date ist Ayano schon verliebt. „Wir unterhielten uns lange und intensiv. Es passte einfach.“

Konrad B. behauptet, unbedingt heiraten zu wollen. Als er ihr sagt, er sei Scientologe und sie bittet, ihn in seine Kirche zu begleiten, schöpft sie noch keinen Verdacht.

„Damals hatte ich von Scientology nur in Zusammenhang mit Tom Cruise gehört. Ich hatte keine Ahnung, dass das eine Sekte ist“, sagt sie.

In der Zentrale überredet ihr neuer Freund sie zu einem Persönlichkeitstest. und einem Kurs, der ihre angebliche Kommunikationsschwäche verbessern soll. Sie bucht den Kurs für 40 Euro.

Beim nächsten Date zeigt Konrad ihr seine Pilotenuniform, Fotos im Cockpit. Die beiden kommen sich näher. Doch es bleibt beim Kuscheln.

Er überredet sie, mehr und teurere Kurse zu buchen. Immer mehr gerät die verliebte Frau in die Fänge der Sekte.

„Die Scientologen drängten mich, meinen Job aufzugeben und bei ihnen als Staff-Member zu arbeiten. Ich ließ mich darauf ein und musste Bücher sortieren, putzen, Telefondienst machen und weiterhin teure Kurse besuchen. Am Ende bekam ich nur 15 Euro in der Woche und verbrauchte mein Erspartes, um die Kurse zu bezahlen.“ Ihr Pilot hat sich da längst von ihr getrennt.

Rund 30 000 Euro haben sie die Psycho-Kurse gekostet, als es zu einem Erlebnis kommt, das sie aufwachen lässt.

Bei einem sogenannten Security-Check muss sie ihr ganzes Leben beichten, die Scientologen versuchen, ihre Erinnerung zu manipulieren. „Da wollte ich nur noch in mein altes Leben zurück“, sagt sie.

Ayano kann der Sekte entkommen. Heute hat sie wieder einen Job, eine Wohnung und einen Anwalt. „Der bereitet gerade eine Klage vor. Ich fordere meine 30 000 Euro von Scientology zurück“, erzählt Ayano.

Und ihr Pilot? „Der hat meine Einsamkeit ausgenutzt. Als ich ihm sagte, dass ich mein Geld wieder haben will, hat er den Kontakt sofort abgebrochen.“

 

FONTE: Bild

http://www.bild.de/news/inland/scientology/dating-portal-betrug-39060296.bild.html

 

 

 

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